Die Familienausgleichskassen haben 2020 insgesamt 6,7 Milliarden Franken an Kinder-, Ausbildungs- und weiteren Zulagen ausbezahlt. Davon profitierten 1,8 Millionen Kinder, 627'000 Auszubildende und 37'000 Übrige. 2019 beliefen sich die ausbezahlten Zulagen auf 6,5 Milliarden Franken, wie das Bundesamt für Sozialversicherungen am Montag mitteilte.

Der Hauptteil der Familienzulagen floss 2020 mit 4,4 Milliarden Franken an Kinder. 1,8 Milliarden gab es als Ausbildungszulagen und 100'000 Franken entfielen auf übrige Zulagen. Einnahmenseitig zahlten die Versicherten und die Arbeitgeber 6,4 Milliarden Franken in die Ausgleichskassen ein.

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Von der öffentlichen Hand stammten 200 Millionen und aus dem Kapitalertrag 400 Millionen Franken. Als Schwankungsreserve halten die Kassen 2,8 Milliarden Franken.

Für die Entrichtung der Familienzulagen gibt es vier verschiedene Gesetzesgrundlagen. 95,3 Prozent der Zulagen richteten die Kassen gemäss dem Familienzulagengesetz aus. Auf die Landwirtschaft entfielen 1,5 Prozent der Unterstützungsgelder, und gemäss Arbeitslosenversicherungsgesetz wurden 3,2 Prozent der Gelder entrichtet. An IV-Rentnerinnen und -Rentner gingen 0,1 Prozent. (sda/hzi/sec)