Über die letzten Jahre konnte die Axa Schweiz ihren betrieblichen CO2-Ausstoss sowie den CO2-Fussabdruck der eigenen Anlagen bereits wesentlich senken, teilte die Firma am Freitag mit. Auch für den restlichen betrieblichen CO2-Ausstoss übernehme sie Verantwortung und kompensiere die verbleibenden Emissionen ihrer Bürogebäude, Geschäftsreisen, aus dem Pendlerverkehr und von ihrem Vertrieb.

Dank dieser CO2-Kompensation sei die Axa Schweiz bereits heute ein klimaneutrales Unternehmen, heisst es in der Mitteilung. Doch jetzt gehe sie noch einen Schritt weiter: «Bis 2025 möchte die Axa Schweiz Netto-Null CO2 mit ihrem Betrieb erreichen.»

CO2 der Atmosphäre entziehen

«Netto-Null-Emissionen bedeutet, dass die unvermeidbaren CO2-Emissionen nicht nur kompensiert und damit anderswo vermieden werden», erklärt Franka Bosman, Sustainability Managerin bei der Axa Schweiz in der Pressemitteilung. «Vielmehr bedeutet es auch, dass die ausgestossene Menge CO2 der Atmosphäre durch negative Emissionstechnologien wieder entzogen und langfristig gespeichert wird – beispielsweise, indem Bäume gepflanzt werden.»

Zwar seien Kompensationsprojekte, die zum Beispiel bestehende Wälder und die Biodiversität schützen, äusserst wichtig, aber: «Neueste Forschung hat gezeigt, dass nur mit negativen Emissionen die Klimaerwärmung auf 1,5 Grad begrenzt werden kann.»

Investition in Projekte, die CO2 binden

Um ihr Ziel von Netto-Null-Emissionen bis 2025 zu erreichen, reduziert die Axa Schweiz ihren Ausstoss von CO2 weiterhin konsequent und wird bis 2025 die verbleibenden betrieblichen CO2-Emissionen vollständig mit negativen Emissionen ausgleichen. Damit gelangt unter dem Strich kein CO2 in die Atmosphäre.

Die Axa Schweiz investiert dazu in das First Climates Pflanzenkohle-Programm, das Kohlendioxid langfristig in Schweizer Böden speichert, und in die Climeworks-Anlage «Orca», die gerade fertiggestellt wird und CO2 dauerhaft der Atmosphäre entziehen wird.

«Künftig werden wir ausserdem ein Aufforstungsprojekt in Uruguay von Climate Partner unterstützen und auf diese Weise für unsere betrieblichen Emissionen im Jahr 2025 das Netto-Null-Ziel erreichen. Damit setzen wir uns an vorderster Front für den Schutz des Klimas ein», so Franka Bosman.

(pm/gku)