Jeder und jede hierzulande kennt Fleurop. Doch wie tickt Fleurop als (Versicherungs-)Kunde? Der CEO von Fleurop Schweiz habe das Image dieses Unternehmens als das eines blossen Blumenlogistikers «vorsätzlich» zerstört und betreibe eine eher unkonventionelle Öffentlichkeitsarbeit, schrieb einst Kollegin Mélanie Knüsel-Rietmann in der Handelszeitung. Eher konventionell hält es der oberste «Blumenhändler» bei Fragen rund um die Themen Sicherheit und Risikoabwägung.

Jörg Beer
Der sportliche CEO bei Fleurop-Interflora (Schweiz) AG – davor war er u. a. Leiter Sponsoring Schweizer Fernsehen SF und Mitglied der Geschäftsleitung Publicitas Zürich – ist als Vizepräsident von swiss unihockey und Mitglied des Zentralvorstandes des Grasshopper Club Zürich, dem Sport sehr verbunden.
Jörg Beer auf LinkedIn

Fleurop-Interflora (Schweiz) AG
Förliwiesenstrasse 4, 8602 Wangen bei Dübendorf
Rechtsform: Aktiengesellschaft
Status: aktiv
Kapitalisierung: CHF 825’000.00
Gründungsjahr: 1990
D-U-N-S® Nr.: 48-078-8983

Herr Beer, was bedeutet Ihnen persönlich Sicherheit?
Wenn ich bei einem unvorhersehbaren oder überraschenden Ereignis die Gewissheit habe, dass es Lösungen und Wege gibt, die Situation zu meistern.

Wie schützen Sie sich vor Gefahr und Schaden?
Indem ich die Risiken abwäge und versuche, diese klein zu halten. Und sollten diese doch eintreffen, soll mich eine entsprechende Versicherung schützen. 

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Können Sie mit Unsicherheiten leben?
Ja, denn es entspricht der Realität, dass diese nicht vollständig ausgeschlossen werden können – in allen Lebensbereichen notabene.

Wie oft machen Sie eine Risikoabwägung?
Ehrlich gesagt, laufend. Zumindest immer dann, wenn mir verschiedene Handlungsoptionen zur Verfügung stehen. Im meinem privaten wie auch im geschäftlichen Wirken.

Was ist Ihr höchstes Gut?
Die Freiheit, Entscheidungen selbst treffen zu können.

Dies ist ein HZ Insurance-Artikel

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Was würden Sie gerne versichern?
Ein langes, gesundes und erfolgreiches Leben.

Welches Renommee geniessen Versicherer in der Schweiz?
In meinen Augen ein sehr gutes und seriöses. Schwarze Schafe liessen sich bei genauem Betrachten sicherlich auch finden. 

Wie kann ein Versicherer Kundenbeziehungen verbessern?
Wenn er sich auf die Kunden einlässt, diese kennt und individuelle Lösungen anbietet – frei von komplizierter und zeitaufwendiger Administration.

Welches sind Ihre Entscheidungskriterien für die Wahl eines Versicherers?
Geschwindigkeit, Leistung, Kosten im Vergleich zur Konkurrenz.

Versicherer verkaufen Versprechen. Stimmt das?
Kommt auf die Betrachtung an. In gewissem Sinne ja – denn das sollen ihre Marketingabteilungen mit ihren Werbekampagnen ja auch tun. Auf der anderen Seite verkaufen sie reale Leistungen, die im Schadenfall von den Versicherten beansprucht werden. So wie dies auch andere Branchen tun.

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Wer regelt in Ihrem Unternehmen die Versicherungsfragen?
Das macht bei uns die Geschäftsleitung, teils in Zusammenarbeit mit einem Broker, teils direkt im Kontakt mit den Versicherungsanbietern.

Welchen Versicherungsabschluss haben Sie je bereut?
Keinen – denn auch wenn ich ihn nie gebraucht habe, war es mir die Sicherheit wert.