Der Swica-Verwaltungsrat hat Rudolf Bruder, Leiter Konzernbereich Finanzen und stellvertretender CEO der CSS-Gruppe, zum künftigen CEO von Swica gewählt. Bruder wird per Anfang November 2026 die Nachfolge von Reto Dahinden antreten, der die Führung des viertgrössten Schweizer Krankenversicherers nach 15 erfolgreichen Jahren in neue Hände übergibt.
Rudolf Bruder (55) ist seit drei Jahrzehnten in der Krankenversicherungsbranche engagiert: Zunächst bei Helsana, wo er sich die Sporen als Abteilungsleiter Betreibungsdienst abverdiente und bis zum CFO, Leiter Produkte und Leistungen sowie zum stellvertretenden CEO aufstieg. Seit 2023 hat er die Position als Leiter des Konzernbereichs Finanzen und stellvertretender CEO bei der CSS inne.
Exzellente Vernetzung im Gesundheitswesen
Bruder ist ausserdem Verwaltungsratsvizepräsident des Zuger Kantonsspitals und im Vorstand des Verbands Zürcher Arbeitgeber (VZH) tätig. Seine exzellente Vernetzung im Gesundheitswesen unterstreichen auch frühere Mandate bei der HSK Einkaufsgemeinschaft AG oder der International Federation of Health Plans.
Rudolf Bruder ist ausgebildeter Betriebsökonom und verfügt über einen Executive Master of Corporate Finance des IFZ Institute für Finanzdienstleistungen Zug. Der vierfache Vater lebt mit seiner Familie in der Zentralschweiz und bringt neben viel Führungserfahrung, analytischer Kompetenz und Gestaltungswillen auch seine Begeisterung für Sport und Bewegung mit.
«Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, mit Rudolf Bruder eine Persönlichkeit zu gewinnen, die ideal zur Swica-Kultur passt. Mit ihm werden wir unser Streben nach einer qualitativ hochstehenden Versorgung und der höchsten Kundenzufriedenheit konsequent weiterverfolgen können», erklärt Verwaltungsratspräsident Werner Kübler. «Ich bedanke mich mit grösster Anerkennung bei Reto Dahinden, der Swica in den vergangenen 15 Jahren stark geprägt und ihren Ausbau von einer traditionsbewussten, in der Ostschweiz verwurzelten Versicherung zu einer der schweizweit führenden Gesundheitsorganisationen sehr erfolgreich vorangetrieben hat.»
Reto Dahinden wird Swica altershalber und im Rahmen einer abgestimmten Nachfolgeplanung für Verwaltungsrat und Geschäftsleitung verlassen. Durch die frühzeitige Planung konnte nun eine ideale Lösung für die Nachfolge gefunden werden. «Ich bin überzeugt, dass Swica unter der neuen Führung ihre ausgezeichnete Marktposition festigen und weiter ausbauen kann», sagt Reto Dahinden.
Der Wechsel nach Winterthur ist für Rudolf Bruder eine Herausforderung, der er mit Freude entgegensieht: «Swica ist eine starke Marke, die sich mit ihrem anhaltenden Engagement für eine vernetzte, effiziente und patientenorientierte Versorgung klar positioniert hat. Darauf können wir aufbauen, wenn es darum geht, das Gesundheitswesen von morgen mitzugestalten.» (pd/hzi/pg)

