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Geldanlage
Schweizer Privatinvestoren kaufen Berliner Immobilien

Berlin: Für Schweizer Hauskäufer ist die deutsche Hauptstadt interessant. Keystone

Schweizer investieren verstärkt am Berliner Immobilienmarkt. Seit Aufgabe der Frankengrenze sind die Anfragen bei so manchem Makler um fast 30 Prozent gestiegen. Doch ein Kauf birgt auch Risiken.

Von Roberto Stefano
am 25.02.2015

Schweizer Privatinvestoren investieren vermehrt in Berliner Immobilien. «Seit Mitte Januar und der Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank haben die Anfragen um fast 30 Prozent zugenommen», sagt André Schlüter, Sprecher von Ziegert Immobilien, einem führenden Immobilien-Maklers vor Ort.

Der Trend hält aber schon länger an. Gekauft werden Objekte im gehobenen Segment, zumeist als Zweit- oder Wochenendwohnsitz oder auch nur als Kapitalanlage. Grund dafür sind die attraktiven Preise in der Spree-Metropole im Vergleich zu Liegenschaften in der Schweiz sowie die günstigen Aussichten für Deutschlands Hauptstadt. Berlin hat in den vergangenen Jahren wirtschaftlich an Bedeutung gewonnen, befruchtet durch die Wissenschafts- und Forschungslandschaft sowie einer florierenden Gründerszene im IT- und Dienstleistungsbereich.

Dennoch dürfen die Risiken eines ausländischen Investments nicht unterschätzt werden, insbesondere wenn der Kauf als Kapitalanlage geplant ist. «Für vermietete Wohnungen besteht in Berlin ein zehnjähriger Kündigungsschutz, seit Anfang Jahr gilt die Mietpreisbremse, die Zinserhöhungen begrenzt. Zudem gibt es Milieuschutzgebiete, welche die Mietentwicklung ebenfalls einschränken», so Schlüter von Ziegert. Und wie überall gilt auch in Berlin als wichtiges Merkmal die Lage. Er sagt: «Man muss genau wissen, welcher ‹Kiez› angesagt ist oder dereinst in Mode kommen wird.»

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