Die Lage am US-Arbeitsmarkt hat sich im Mai nicht mehr so stark verbessert wie erwartet. Die Finanzmärkte reagierten daraufhin mit starken Abschlägen. Der SMI fiel um bis zu 1,6 Prozent.

Die Zahl der Beschäftigten ausserhalb der Landwirtschaft stieg um 54'000, wie das Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Zugleich wurde der Stellenzuwachs des Vormonats von 244'000 auf 232'000 nach unten korrigiert. Analysten hatten für Mai ein Plus von 150'000 erwartet. Die Arbeitslosenquote stieg leicht auf 9,1 von 9,0 Prozent im April.

Der Schweizer Aktienmarkt weitete am Freitagnachmittag im Anschluss an den Arbeitsmarktbericht aus den USA seine Verluste stark aus. Bis um 15 Uhr verlor der SMI 1,61 Prozent auf 6392,66 Punkte. Kurz vor der Publikation der US-Konjunkturdaten tendierte der SMI zwischen 6420 und 6425 Stellen.

Zudem sind sowohl der US-Dollar als auch der Euro zum Franken unter Druck gekommen. Der Bericht sei enttäuschend ausgefallen, die Erwartungen seien deutlich verfehlt worden, hiess es im Handel. Der Dollar rutschte zum Franken unter die Marke von 0,84 und notierte zum Berichtszeitpunkt auf 0,8385 Franken, der Euro kostete 1,2128 Franken nach Kursen von über 1,22 vor der Publikation.

(rcv/sda)

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