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S&P droht USA mit schlechtester Bonitätsnote

Die USA stehen nicht gut da mit ihren Schulden. Der Regierung in Washington droht die Zahlungsunfähigkeit. (Bild: Keystone)

Die Ratingagentur Standard & Poor's droht den USA mit einer radikalen Herabstufung ihrer Kreditwürdigkeit. Im Falle der Zahlungsunfähigkeit werde man US-Staatsanleihen unmittelbar auf die schlechteste

Veröffentlicht am 30.06.2011

Standard & Poor's droht den USA: Sollten das Land die am 4. August fällig werdende Staatsanleihen nicht zurückzahlen können, würden diese unmittelbar auf D heruntergestuft.

Die Bonitätsnote werde sofort gesenkt, es gebe keine Schonfrist, sagte S&P-Geschäftsführer John Chambers der Nachrichtenagentur Reuters. Auch andere US-Schuldscheine würden herabgestuft, aber nicht in diesem Ausmass. Chambers betonte, eine Zahlungsunfähigkeit sei aber extrem unwahrscheinlich.

S&P hatte die USA im April vor einem Entzug ihrer bisherigen Bonitäts-Höchstnote AAA gewarnt.

Sondermassnahmen nötig

Die USA hatten Mitte Mai die gesetzlich erlaubte Schuldengrenze erreicht und dürfen sich kein frisches Geld mehr leihen. Das Finanzministerium kann nach eigenen Angaben mit Hilfe von Sondermassnahmen nur noch bis zum 2. August Mittel auftreiben, um Rechnungen zu begleichen.

Sollte sich der Kongress nicht auf eine Anhebung der Schuldenobergrenze einigen, droht der Regierung in Washington die Zahlungsunfähigkeit.

(tno/laf/sda)

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