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Der Euro macht dem Dollar als Währung stärker Konkurrenz

epa06951404 An Iranian street money exchanger holds US dollars and Euro banknotes at a street in Tehran, Iran, 15 August 2018. Media reported that Iran currency continue losing against US dollar and major western currencies. US has re-imposed sanctions against Iran on 06 August 2018 and conflict between Iran and US still going on, as Iran facing economic crises.  EPA/ABEDIN TAHERKENAREH

Euro- und Dollarnoten: Es sind derzeit die beiden wichtigsten Währungen der Welt.

Quelle: Keystone

Der Euro ist klare Nummer zwei unter den Reservewährungen. An der Dominanz des Dollar hat sich aber nicht viel geändert.

Veröffentlicht am 13.06.2019

Der Euro hat seinen Status als zweitwichtigste internationale Reservewährung gefestigt. Wie die Europäische Zentralbank am Donnerstag mitteilte, lag der Anteil des Euro bereinigt um Wechselkurseffekte Ende 2018 bei 20,7 Prozent.  Ende 2017 waren es nur 19,5 Prozent. «Seit seiner Einführung vor 20 Jahren blieb der Euro als zweitgrösste Reservewährung nach dem Dollar unangefochten, doch liess seine Nutzung nach der Weltfinanzkrise nach», schrieb die EZB. Nachdem die Entwicklung 2016 ihren Boden erreicht habe, sei es zuletzt wieder nach oben gegangen.

Der Dollar bleibt allerdings die dominierende Währung: Mehr als sechzig Prozent der Währungsreserven werden im «Greenback» gehalten, wie Zahlen des Internationalen Währungsfonds zeigen.

Reservewährungen spielen im internationalen Handel und Finanzverkehr und vor allem auch bei den Währungsreserven der Zentralbanken eine grosse Rolle. EZB-Direktor Benoît Coeure erhofft sich von einer Vertiefung der europäischen Währungsunion einen «Schub für die globale Rolle des Euro».

(reuters/mbü)

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