Die Detailhändler im Euro-Raum haben im November einen leichten Dämpfer erlitten. Ihr Umsatz sank erwartungsgemäss um 0,4 Prozent zum Vormonat und damit so stark wie seit März nicht mehr, wie das Statistikamt Eurostat bekanntgab.

Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem solchen Rückgang gerechnet. Im Oktober gab es mit 1,4 Prozent noch das grösste Umsatzplus seit Dezember 2009. Grund für den Rückgang im November war vor allem, dass die Einnahmen mit Nicht-Lebensmitteln um 0,9 Prozent fielen.

Tanken wurde teurer

Das Geschäft mit Nahrungsmitteln ging um 0,4 Prozent zurück. Tanken hingegen verteuerte sich um ein Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ging es bei den Detailhändlern allerdings bergauf. Hier verbuchten sie 2,3 Prozent mehr Umsätze.

(reuters/chb)