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Statistik
Die Schweiz ergraut besonders stark

Grafik: In Japan steigt das Durchschnittsalter drastisch. Statista

In fast allen reichen Ländern steigt der Anteil der alten Menschen. In der Schweiz zeigt sich der Trend aber besonders stark: 2050 werden die über 65-Jährigen fast 30 Prozent der Bevölkerung stellen.

Veröffentlicht am 24.05.2016

Die Schweiz wird zunehmend ein Land von alten Leuten. Im Jahr 2050 werden 28 Prozent der Bevölkerung 65 Jahre oder mehr zählen. Somit gehört die Schweiz zu den Ländern, welche am stärksten ergrauen, wie die Grafik des Datenportals Statista zeigt. Noch stärker steigt der Anteil der Senioren in Deutschland, dort wird Mitte des Jahrtausends sogar fast jeder dritte Einwohner zu den Alten zählen.

Der Extremfall ist Japan: Schon heute gehören 27 Prozent der Bevölkerung zur Generation 65 Plus. 2050 werden es laut Schätzung der OECD sogar 39 Prozent sein. In Ländern wie den USA oder Mexiko entwickelt sich der Trend hingegen viel sanfter: Nur 16 Prozent der Mexikaner werden zur Jahrtausendmitte im Seniorenalter sein.

In Uri geben Senioren den Ton an

Auch die Schweiz ergraut nicht überall gleich stark. So wächst die Zahl der Rentner zwar fast in allen Kantonen. In abgelegenen Gegenden steigt das Durchschnittsalter aber deutlich stärker als in den Städten: So werden in den Kantonen Uri, Tessin, Ob- und Nidwalden und Graubünden Senioren in dreissig Jahren die Mehrheit stellen. In Zürich, Genf oder dem Waadtland erwarten die Statistiker hingegen keine so drastische Alterung.

(Mathias Brandt, Statista/mbü)

Handelszeitung.ch präsentiert zusammen mit dem Statistik-Portal Statista jeden Dienstag eine aktuelle Infografik aus den Bereichen Wirtschaft, Technik oder Wissenschaft.

 

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