Gut 30 Prozent der hiesigen Bevölkerung ist im Ausland geboren worden. Gemäss den Daten des Pew-Instituts hat die Schweiz somit europaweit einer der höchsten Anteile von Zugezogenen. In Deutschland haben beispielsweise nur rund 16 Prozent der Leute einen ausländischen Geburtsort. Und in den Ex-Kolonialstaaten Frankreich und Grossbritannien ist der Anteil sogar noch tiefer, wie die Grafik des Datenportals Statista zeigt.

Seit Einführung der Personenfreizügigkeit mit der EU ist die Zuwanderung in die Schweiz stark angestiegen. In manchen Jahren erlebte die Schweiz die stärkste Zuwanderung von allen reichen Industriestaaten: Im Jahr 2012 zogen im Verhältnis zur Bevölkerung mehr Menschen in die Schweiz als in die klassischen Einwanderungsländer USA und Australien.

Deutsche kommen weniger

Dieser Trend hat sich in diesem Jahr abgeschwächt: Im ersten Halbjahr sind knapp ein Viertel weniger Personen aus Europa in die Schweiz gezogen als im Jahr davor. Besonders für Deutsche hat die Schweiz an Attraktivität eingebüsst  – dafür sind mehr Südeuropäer hierher gezogen.

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(Mathias Brandt, Statista/mbü)

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