Über das Gesamtjahr betrachtet nahm 2018 die Anzahl der geschalteten Stelleninserate gegenüber 2017 zu.

Wie die neuste Ausgabe des vom Stellenmarkt-Monitor der Universität Zürich erhobenen Adecco Swiss Job Market Index zeigt, sind im vierten Quartal in der Schweiz 8 Prozent mehr Stellen ausgeschrieben worden als noch vor einem Jahr. Und im Vergleich zum dritten Quartal 2018 stieg die Zahl der ausgeschriebenen Stellen um 2 Prozent.

Der Jahresdurchschnittswert des Job Index fiel 2018 um 6 Prozent höher als 2017 aus. Dies entspreche dem stärksten Anstieg im Vergleich zum Vorjahresmittel seit 2014, hiess es in einer Mitteilung von Adecco vom Donnerstag.

Manager sind gesucht

In fast allen Berufen nahm die Zahl der Stellenausschreibungen in diesen Winter im Vergleich zum Vorjahr zu. Der stärkste Anstieg wurde mit +23 Prozent in den Berufen von Management und Organisation (z.B. Geschäfts-, Bereichs- und Projektleitende oder Organisationsfachleute) verzeichnet. Diese Entwicklung habe bereits Ende 2017 eingesetzt, schrieb Adecco weiter.

Auch Informatikfachleute wie beispielsweise Softwareentwickler blieben aktuell mit einem Plus von 17 Prozent noch stärker gefragt als im Vorjahr. Diese Entwicklung beobachtet Adecco ebenfalls bereits seit mehreren Quartalen.

Bei den Berufen des Unterrichts und der öffentlichen Dienstleistungen gab es 15 Prozent mehr Stellengesuche. Adecco erklärt sich dies damit, dass aufgrund der gestiegenen Anzahl schulpflichtiger Kinder für die meisten Altersstufen tendenziell mehr Lehrpersonal benötigt wird

Mehr Stelleninserate in der Genferseeregion

Nach Regionen aufgeteilt, fällt das starke Wachstum in der Genferseeregion auf. Im vierten Quartal schalteten die Unternehmen dort 18 Prozent mehr Stellenanzeigen auf als noch im Vorjahr. Damit befinde sich die Region nun seit mehr als zwei Jahren im Hoch, hiess es weiter.

Auch in der Ostschweiz und im Espace Mittelland setzte sich mit einem Plus von je 14 Prozent die positive Entwicklung bei den Stellenangeboten weiter fort.

In anderen Regionen wie der Nordwestschweiz (+4%), dem Grossraum Zürich (+4%) und in der Zentralschweiz (+3%) zeigt sich ein vergleichsweise kleines Wachstum.

(awp/tdr/bsh)

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