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Glasfaser-Internet: Die Schweiz holt auf

Grafik: Die Schweiz legt zu - hat aber noch viel Luft nach oben.   Statista

Der Anteil von Glasfaser-Netzen am Breitband-Internet nimmt in der Schweiz zu. Im Vergleich sind andere Länder aber weit vorn.

Veröffentlicht am 09.08.2016

Ohne Breitbandanschluss läuft im Internet heute nicht mehr viel. Ob für Games, Filme oder Musik - wenns nicht rauscht in der Leitung kommt beim Surfer bald Frust auf. Breitband ist auch entscheidend für die Entwicklung des E-Commerce, der E-Administration und von Anwendungen wie Internettelefonie.

Der Anteil von Glasfaser-Leitungen ist in der Schweiz innerhalb weniger Monate gewachsen. Noch im Juni 2015 lag der Anteil der Glasfaseranschlüsse hierzulande laut dem Bundesamt  für Statistik bei lediglich bei 14 Prozent. Das war weniger als der OECD-Durchschnitt (18 Prozent). Schon wenige Monate danach, im Dezember, lag der Anteil bei fast 20 Prozent, zeigt eine neue Auswertung von Statista.

Verschiedene Angebote

Auch wenn der Glasfaser-Ausbau in anderen Ländern wie Japan, Lettland, Schweden und Spanien weiter vorangeschritten ist, kommt in der Schweiz der Glasfaser-Markt immer mehr in Schwung.

Als Pionier hat sich bisher das Winterthurer Unternehmen Init7 hervorgetan - für 92.60 Franken pro Monat (Fiber7 TV) oder 64.75 (Fiber 7) gibts dort ein Gigabit pro Sekunde Up- und Downstream. Das ist bisher konkurrenzlos.

Doch auch verschiedene andere Anbieter mischen im Markt mit. Etwa auch über das EWZ Zürich Firmen wie Sunrise, iWay, GGA Maur, 1tv, Leucom, Yplay oder 1a-speed.

Handelszeitung.ch präsentiert zusammen mit dem Statistik-Portal Statista jeden Dienstag eine aktuelle Infografik aus den Bereichen Wirtschaft, Technik oder Wissenschaft.

 

 

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