Die Schweizerische Nationalbank (SNB) bleibt dabei: Ihr Leitzins liegt bei minus 0,75 Prozent. Damit bestätigen die Währungshüter einen Kurs, den sie im Dezember 2014 eingeschlagen haben. Seither kommen Sparer unter Druck, es gibt kaum mehr Zinsen für ihr Geld auf dem Sparkonto. Bei einigen Banken müssen sie für grosse Guthaben sogar draufzahlen, um Geld zu parkieren.

Zu den grössten Kritikern hierzulande gehören die Banken, denn ihre Margen sinken. So geben einige Banken Strafzinsen an ihre Kunden weiter – meist noch an Firmenkunden oder an vermögende Kunden ab einem gewissen Guthaben. De facto zahlen aber auch Kleinsparer längst drauf, denn die Gebühren der hiesigen Banken übersteigen die Zinserträge. Die Zürcher Kantonalbank ist nun die erste Schweizer Bank, die Konti in Einzelfällen bereits ab 100'000 Franken mit minus 0,75 Prozent belastet.