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SIX reduziert Gebühren für Debitkarten-Zahlungen

SIX: Verlangt weniger Transaktionsgebühren für Debitkarten. Keystone

SIX Payment Services verringert Gebühren für Zahlungen via Debitkarte für kleinere und mittlere Unternehmen. Die Tochter des Börsenbetreibers SIX hat sich darauf mit dem Preisüberwacher geeinigt.

Veröffentlicht am 23.05.2017

Die auf Zahlungssysteme spezialisierte Sparte des Börsenbetreibers SIX, SIX Payment Services, reduziert die Transaktionsgebühren für Zahlungen via Debitkarte für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) in der Schweiz. SIX Payment Services hat sich darüber mit dem Preisüberwacher einvernehmlich geeinigt, wie aus einer Mitteilung des Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) hervorgeht.

Konkret werden die Preise für Transaktionen gesenkt, die mit einer Debitkarte (Maestro) für Zahlungen an Verkaufsstellen erfolgen. Davon profitierten insbesondere KMU mit einem Transaktionsvolumen von bis zu 1 Million Franken pro Jahr, heisst es weiter. Die begünstigten Unternehmen würden dabei an die 90 Prozent der Kunden des Acquiring-Services von SIX repräsentieren.

Neukunden profitieren sofort

So reduzieren sich die Kosten bei 0 bis 10'000 Transaktionen im Jahr pro Transaktion auf höchstens 28 Rappen von höchstens 36 Rappen. Bei 500'001 bis 1'000'000 noch auf höchstens 24 Rappen von höchstens 25 Rappen.

Für Neukunden würden die neuen Preise sofort gelten. Die Umstellung bei Unternehmen mit bestehenden Verträgen erfolge hingegen zeitlich gestaffelt.

Die SIX habe zugesichert, dass die neuen Tarife bei mindestens der Hälfte der Unternehmen, die von diesen profitieren können, bis spätestens am 1. Februar 2018 angewendet werden. Die Anpassung der bestehenden Verträge beim übrigen Kundenstamm ist bis spätestens 1. August 2018 vorgesehen.

(sda/chb)

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