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Fifa sperrt Bin Hammam lebenslang

Erst vorläufig suspendiert, jetzt lebenslang gesperrt: Mohamed bin Hammam (Bild: Keystone)

Die Ethikkommission der Fifa hat mehrere Offizielle für jegliche Fussballtätigkeit gesperrt. Darunter auch Mohamed bin Hammam, ehemaliger Rivale von Präsident Sepp Blatter.

Veröffentlicht am 23.07.2011

Die Ethikkommission des Weltfussballverbandes Fifa hat nach zweitägigen Beratungen in Zürich mehrere Offizielle wegen Verletzung verschiedener Artikel des Ethikreglements gesperrt. Die Sperren gelten lebenslang oder für ein Jahr und für jegliche Fussballtätigkeit

Die Kommission sperrte Mohamed Bin Hammam (Mitglied des Fifa-Exekutivkomitees) lebenslang für jegliche nationale und internationale Fussballtätigkeit. Auf der Website von Hammam war zunächst keine Stellungnahme zu finden.

Ende Mai hatte die Ethikkommission Hammam bereits wegen Korruptionsverdachts vorläufig suspendiert. Er soll gegen den Ethikcode der Fifa verstossen haben, indem er beim Treffen der Karibischen Fussball-Union Anfang Mai versucht haben soll, für seine Wahl zum Fifa-Präsidenten Stimmen zu kaufen.

Zwei weitere Offizielle gesperrt, einer verwarnt

Der amtierende Fifa-Präsident Sepp Blatter trat schliesslich am 1. Juni als einziger Kandidat zur Wahl an und wurde im Amt bestätigt.

In der aktuellen Entscheidung bekamen nun auch Debbie Minguell und Jason Sylvester (Offizielle der CFU (Karibische Fussballunion)) Sperren von je einem Jahr für jegliche nationale und internationale Fussballtätigkeit aufgebrummt.

Chuck Blazer (Mitglied des Fifa-Exekutivkomitees) wurde für Bemerkungen am 30. Mai in Zürich verwarnt. «Seine Bemerkungen liessen darauf schliessen, dass gegen einige CFU-Mitglieder «ermittelt» wird, was damals aber nicht der Fall war», wie die Fifa auf ihrer Website schreibt.

(tno)

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