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Führungsfunktion
Jörg Gasser wird neuer Chef der Bankiervereinigung

Staatsekretaer Joerg Gasser, Leiter des Staatssekretariats fuer internationale Finanzfragen, spricht an einer Medienkonferenz ueber die Eventualmassnahmen zum Schutz der Schweizer Boerseninfrastruktur, am Freitag, 8. Juni 2018, im Medienzentrum Bundeshaus in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)
Der ehemalige SIF-Chef Jörg Gasser amtet als neuer Chef der Bankiervereinigung. Quelle: ¬© KEYSTONE / ANTHONY ANEX

Der ehemalige SIF-Chef Jörg Gasser übernimmt die Spitze der Bankiervereinigung. Er löst damit Claude-Alain Margelisch ab.

Veröffentlicht am 19.03.2019

Bei der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg) geht die operative Führung in neue Hände über. Per Anfang Mai 2019 übernimmt der frühere Staatssekretär und SIF-Chef Jörg Gasser das Amt des CEO. Er löst Claude-Alain Margelisch ab, der seine berufliche Laufbahn neu ausrichten will, wie die SBVg am Dienstag mitteilte.

Die Wahl von Jörg Gasser durch den SBVg-Verwaltungsrat am Dienstag sei einstimmig erfolgt, heisst es in der Mitteilung. Gasser sei mit seiner «grossen Expertise im Bereich Internationale Finanzen und Digitalisierung und seiner Führungserfahrung in verschiedensten Umfeldern bestens für die anstehenden Aufgaben gerüstet», wird SBVg-Präsident Herbert Scheidt zitiert.

Gasser leitete bis Ende Februar das Staatssekretariat für Internationale Finanzfragen (SIF). Zuvor war er unter anderem als Generalsekretär beim Eidgenössischen Finanzdepartement (EFD) sowie beim Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) tätig. Weitere berufliche Stationen waren das Bundesamt für Migration und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK).

Der bisherige Chef Margelisch war seit über 25 Jahren beim SBVg, davon neun Jahre als CEO. Er wolle nun in der nächsten Phase seiner beruflichen Karriere verantwortungsvolle Mandate in der Wirtschaft und der Verwaltung übernehmen. Er werde die SBVg in der zweiten Jahreshälfte verlassen. Der Verband sei ihm «zu grossem Dank für seine ausserordentlich grossen Verdienste verpflichtet», heisst es in der Mitteilung.

(awp/tdr)

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