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Kultur
ZFF: Nadja Schildknecht gibt Präsidium ab

Nadja Schildknecht: Räumt das Präsidentenamt. Keystone

Der Verkauf der Mehrheit am Zurich Film Festival hat Folgen. Gründerin Nadja Schildknecht gibt das VR-Präsidium ab. Eine NZZ-Frau übernimmt das Zepter.

Von Marc Iseli
am 07.09.2016

Nach dem Kauf der Mehrheit am Zurich Film Festival baut NZZ-Chef Veit Dengler den Verwaltungsrat um. Gründerin Nadja Schildknecht ist nicht mehr Präsidentin der Zurich Film Festival AG, der Veranstalterin des Kulturevents. Das zeigt das Protokoll der ausserordentlichen Generalversammlung vom 22. August, das der «Handelszeitung» vorliegt.

Neu präsidiert Monica Dell’Anna das Gremium. Sie ist Mitglied der NZZ-Geschäftsleitung und steht auch an der Spitze anderer NZZ-Events wie des Swiss Economic Forum. Nadja Schildknecht – die Partnerin von Credit-Suisse-Präsident Urs Rohner – ist nunmehr nur noch einfaches VR-Mitglied. Als Festival-Direktorin ist sie aber unumstritten. «Meine Funktion bleibt gleich», sagt Schildknecht zur «Handelszeitung».

Mehrheit gehört der NZZ

Die NZZ gab vor zwei Wochen bekannt, dass sie die Mehrheit am Zürcher Kulturevent gekauft hat. Die Mediengruppe hält 52 Prozent an der Zurich Film Festival AG, der Veranstalterin des Zurich Film Festival, und an der Vermarktungsorganisation Spoundation Motion Picture AG. Die beiden Gründer Nadja Schildknecht und Karl Spörri sowie der Internetpionier Thomas Sterchi halten je 16 Prozent.

Das zwölfte Zurich Film Festival findet vom 22. September bis am 2. Oktober 2016 statt. Das Programm wird am 8. September 2016 veröffentlicht.

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