Die mögliche Covid-Arznei Ensovibep hat in einer Phase II-Studie das Hauptziel erreicht. In der von Novartis begleiteten Studie mit 301 Patienten führte der von Molecular Partners entwickelte Wirkstoff zu einer Verringerung der Virenlast. Dies gelte für alle Virus-Varianten einschliesslich Omicron.

In der Studie wurde Ensovibep mit Placebo zur Behandlung von Covid-19 verglichen. Auch bei den nachrangigen Zielen wie Krankenhausaufenthalt und/oder Besuch der Notaufnahme oder Tod habe der Kandidat die gesteckten Ziele erreicht.

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Ebenso habe Ensovibep in puncto «Zeit bis zur anhaltenden klinischen Erholung» den gewünschten positiven Effekt gehabt.

150 Millionen Franken für Molecular Partners

Novartis werde Ensovibep nun einlizensieren und die Verantwortung für die Entwicklung, die Herstellung, den Vertrieb und die Vermarktung übernehmen. Molecular Partners erhalte im Gegenzug 150 Millionen Franken.

Zudem hat das Unternehmen Anspruch auf eine Lizenzgebühr von 22 Prozent auf den Umsatz von Ensovibep in kommerziellen Gebieten.

Novartis und Molecular Partners stünden in engem Kontakt mit den Zulassungsbehörden, um eine beschleunigte Prüfung und Zulassung von Ensovibep zu erreichen.

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