Nestlé hat im vergangenen Jahr mehr umgesetzt und verdient. Der Umsatz stieg um 3,3 Prozent auf 87,1 Milliarden Franken. Der Reingewinn schoss dank einem Beteiligungsverkauf um 38,2 Prozent auf 16,9 Milliarden Franken nach oben.

Allerdings hat der weltgrösste Nahrungsmittelkonzern im vergangenen Jahr wie erwartet unter der Kosteninflation gelitten und eine tiefere Betriebsgewinnmarge erzielt. Auch im aktuellen Jahr wird die Marge etwa im gleichen Rahmen ausfallen.

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Die Betriebsgewinnmarge betrug 17,4 Prozent nach 17,7 Prozent im Vorjahr, wie Nestlé am Donnerstag mitteilte. Dies zeigt, dass die Kosten etwas stärker als erwartet auf das Ergebnis gedrückt haben. Nestlé hatte im Vorfeld mit rund 17,5 Prozent gerechnet. Die Analystenerwartungen hat das Unternehmen allerdings erfüllt.

Marge bleibt unter Druck

Auch im laufenden Jahr wird die Marge noch unter Druck bleiben - Nestlé rechnet mit einer Zahl zwischen 17 und 17,5 Prozent. Das organische Wachstum soll um 5 Prozent zu liegen kommen. Mittelfristig rechnet das Unternehmen mit einem "anhaltenden organischen Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich" und einer anhaltenden moderaten Verbesserung der zugrunde liegenden operativen Gewinnmarge.

2021 ist Nestlé aus eigener Kraft um 7,5 Prozent gewachsen. Mengenmässig hat das Unternehmen 5,5 Prozent mehr seiner Produkte verkauft. Dazu kamen Preissteigerungen von 2,0 Prozent. Das Wachstum wurde unterstützt durch die anhaltende Dynamik im Detailhandel, die stetige Erholung der Ausser-Haus-Kanäle, Preisanpassungen und Marktanteilsgewinne.

(sda/gku)