Eine Kursverdopplung innert weniger Tage bringt unser Call auf SAF-Holland. Der Zulieferer der Nutzfahrzeugindustrie konnte vergangene Woche bei Vorlage der Zahlen zum zweiten Quartal nicht nur über Rekordwerte beim Umsatz berichten, sondern hob gleichzeitig auch die Prognose an. Nachdem der SDAX-Konzern bereits im Mai den Ausblick beim Umsatz auf 1,2 bis 1,35 Milliarden erhöht hatte, rechnet SAF-Chef Alexander Geis nun mit Erlösen in diesem Jahr von 1,4 bis 1,5 Milliarden Euro.  

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Nachdem die Aktie infolge der Zahlen und Prognoseanhebung durch den Widerstand bei 7,0 Euro wie ein Messer durch warme Butter gegangen ist, ist nun die nächste Hürde im Chart so gut wie erreicht: die 8,0-Euro-Marke. Ende März und Anfang Juni war die Aktie an dieser Zone zwar gescheitert. Aber die erhöhten Aussichten und auch eine Konsensschätzung der Analysten beim Gewinn mit spottbilligem 5er-KGV schaffen nun eine gute Ausgangsbasis für den Sprung über die 8,0 Euro.

Wir bleiben dabei. Neueinsteiger können mit dem Call auf den Ausbruch der Aktie über den Widerstand und dann einen schnellen Spurt in Richtung 9,0 Euro spekulieren.

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Wie bei SAF-Holland bietet sich auch bei Infineon eine interessante Trading-Ausgangslage. Denn wie SAF hatte auch die Aktie des Halbleiterkonzerns in diesem Jahr bereits bis zu etwa 40 Prozent an Wert verloren. Infineon hat sich zwar seit Anfang Juli leicht erholt, aber die alten Hochs vom vergangenen Dezember sind noch meilenweit entfernt.

Und wie SAF hat auch Infineon die Prognose in diesem Jahr bereits zweimal – zuletzt im Mai – angehoben. Firmenchef Jochen Hanebeck sah vor zwei Monaten deutlich mehr Nachfrage nach Halbleitern als Angebot und ging von einer ähnlichen Situation auch für die nächsten Quartale aus.  

Infineon wird seine Zahlen zum dritten Quartal am Mittwoch, dem 3. August, vorlegen. Gut möglich, dass der DAX-Konzern aus München dann nicht nur starke Neunmonatswerte, sondern erneut einen positiven Ausblick gibt. Mit einem geschätzten 13er-KGV ist Infineon nicht teuer und vor allem: Die Aktie notiert an der oberen Begrenzungslinie des Abwärtstrends vom Februar.  

Fällt diese Marke, sind ganz schnell Kurssteigerungen von rund 10 Prozent bis in den Bereich um 30 Euro drin. Die Quartalszahlen könnten die Initialzündung dafür sein. Mit einem Call auf den Tech-Konzern setzen wir auf gute Daten am Mittwoch.   

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