Einige Monate lang ist es still geworden um die Rock Tech Lithium Inc. Der Lithiumexperte aus Kanada, der über grosse Vorkommen dieses Rohstoffs verfügt, will auch in die Produktion von Lithiumhydroxid einsteigen. Dieses ist ein wichtiger Ausgangsstoff für Batterien, die beispielsweise bei E-Autos eingesetzt werden.

Fabrik in Deutschland kommt voran

Wie sich jetzt zeigt, kommen die Kanadier bei ihren Plänen einen grossen Schritt voran. Zu Beginn der Woche wurde gemeldet, dass Rock Tech in Guben im deutschen Bundesland Brandenburg seine erste Lithiumhydroxidfabrik bauen will. Die Investitionskosten sollen bei über 400 Millionen Euro liegen. Ein grosser Teil davon soll aus deutschen und EU-Subventionstöpfen stammen.

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Kurse kommen in Aufwärtsbewegung

2024 soll die Fabrik ihre Produktion aufnehmen. Dort sollen dann pro Jahr etwa 25’000 Tonnen Lithiumhydroxid, ausreichend für die Bestückung von E-Batterien für rund 500’000 E-Fahrzeuge, produziert werden. Insgesamt soll Rock Tech etwa fünf Fabriken planen.

Die Bekanntgabe dieser Fabrikpläne hat die Aktie Anfang Woche um 20 Prozent ansteigen lassen. Allein aus einer Rock-Tech-Fabrik ist mit Ergebnissen von etwa 1,50 oder auch 2,00 Euro je Aktie zu rechnen.

Nur wenige Tage davor hatte Rock Tech auch gemeldet, dass mit Esther Bahne im Management nun auch eine Expertin der Autobranche an Bord kommt.

Umweltfreundliche Produktion

Rock Tech will nicht nur Lithiumhydroxid produzieren, sondern dies auch umweltfreundlich tun. Die anfallenden Abfallstoffe sollen nämlich an verschiedene Abnehmer aus Bereichen wie der Gips- und Zementindustrie geliefert werden. Rock-Tech-Chef Dirk Harbecke will sein Unternehmen dadurch als nachhaltigen Player aufstellen, was in Zeiten von Umwelt- und Klimaschutz ein grosser Trumpf ist.

Dieser Text beschreibt die jüngsten Entwicklungen im HZ Satelliten-Portfolio der HZ-Musterportfolios.

Trotz des starken Anstiegs in den letzten Tagen ist die Aktie noch lange nicht ausgereizt. Gut informierte Kreise erwarten bei Rock Tech in den nächsten Wochen oder in wenigen Monaten weitere positive News. Beispielsweise die Vereinbarung von Liefermengen von Lithiumhydroxid aus der Fabrik in Guben an Autohersteller wie VW oder Daimler oder auch an Abnehmer wie BASF.

Neuer Stern am Lithiumhimmel

Rock Tech ist jetzt mit einem Börsenwert von etwa 250 Millionen Euro noch ein relativ kleines Unternehmen. Kommen aber Nachrichten zu Abnehmern der geplanten Produktion von Lithiumhydroxid und ab Anfang 2022 Meldungen über Subventionen im neunstelligen Euro-Bereich für den Bau der Fabrik, dann dürfte diese Story noch viel grössere Wellen schlagen.

Rock Tech hat das Potenzial, als neuer Stern am Lithiumhimmel zu leuchten. Die Aktie hat also weiterhin grosses Potenzial. Schon in wenigen Jahren könnte das Unternehmen ein Milliardenkonzern sein.

Nanorepro vor dem grossen Sprung

Mit der Korrektur von Anfang und Mitte September, die insbesondere Small Caps und Mid Caps getroffen hat, ist auch Nanorepro deutlich zurückgekommen. Beim Anbieter von Corona-Schnelltests tut sich allerdings einiges. Es gibt einen neuen Grossaktionär, der gut informierten Kreisen zufolge operatives Geschäft im Volumen von mehreren 100 Millionen Euro jährlich in das Unternehmen einbringen will. Der Grossaktionär, das Medizinunternehmen Viromed, könnte Nanorepro als Börsenmantel für ein Going Public nutzen.

Etwa die Hälfte des Börsenwerts des Spezialisten für medizinische Schnelltests ist bereits durch Cash abgedeckt. Die Risiken sind damit gut abdeckt und auch dank des neuen Grossaktionärs insgesamt bescheiden. Nanorepro-Kurse von über 10 Euro könnten schnell wieder drinliegen.

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