Das teilte das kriselnde Unternehmen, das Mitte Oktober seinen Betrieb einstellen und von der Nachfolgegesellschaft Ita ersetzt wird, mit.

Bis Mittwochnachmittag standen 175 Verbindungen auf der Streichliste, darunter vor allem Flüge am Freitag, aber auch einige am Donnerstag und Samstag. Auch Routen nach München und Frankfurt am Main waren betroffen.

Die Gewerkschaften haben zum Streik aufgerufen, um für die Beschäftigten nach dem Aus von Alitalia bessere Bedingungen unter Ita auszuhandeln. Von den insgesamt mehr als 10 000 Mitarbeitern der seit Jahren auf staatliche Hilfen angewiesenen Alitalia-Fluglinie sollen zunächst nur 2800 übernommen werden. Verhandlungen von Ita mit den Arbeitnehmervertretern waren diese Woche einmal mehr geplatzt - ein zentraler Punkt des Streits ist die Frage um einen Tarifvertrag.
(awp/kop)