Die britische Grossbank plant ein Sparprogramm, dem bis zu 10'000 Stellen zum Opfer fallen könnten. Dies meldet die «Financial Times» in ihrer Montagsausgabe; die Londoner Zeitung beruft sich dabei auf zwei Personen, die zum Projekt gebrieft wurden. 

Weltweit beschäftigt HSBC derzeit rund 235'000 Personen. Insbesondere Arbeitsplätze in Europa sollen betroffen sein, denn die Weltgegend steht eher für tiefe Rentabilität und Wachstumschancen, während HSBC aus historischen Gründen hier überdurchschnittlich viele Arbeitsplätze hat.

Bereits im August kündigte das HSBC-Management an, 4'700 Stellen streichen zu wollen. Die nun zu überprüfenden 10'000 Jobs kämen da noch hinzu.

Laut den Quellen der FT will Interims-CEO Noel Quinn insbesondere «high paid roles» ins Visier nehmen.

(rap)