Der Wäschehersteller Calida treibt die Fokussierung weiter voran. Die Bergsport-Sparte Millet Moutain Group mit den Marken Millet und Lafuma soll verkauft werden. Die Sparte hatte 2020 einen Umsatz von fast 80 Millionen Euro erzielt. Mit diesem strategischen Entscheid werde das Markenportfolio nach dem bereits erfolgten Verkauf der Marken Eider und Oxbow stärker auf die Bereiche Unterwäsche und Lingerie konzentriert, heisst es in einer Mitteilung des Unternehmens. Weiterhin zur Gruppe gehören wird zudem die margenstarke Gartenmöbelsparte Lafuma Mobilier.

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Der beabsichtigte Verkauf sei «der logische Schritt zur Optimierung des Geschäftsmodells», lässt sich VR-Präsident Hans-Kristian Hoejsgaard in der Meldung zitieren. Der Verkaufserlös soll für Investitionen in Kernmarken wie Calida oder Aubade und für einen weiteren Ausbau der Online-Aktivitäten genutzt werden. Ausserdem würden Zukäufe im Wäsche-Bereich anvisiert.

«Die geplante weitere strategische Fokussierung des Geschäftsmodells wird das Wachstum und die Profitabilität unserer Gruppe zusätzlich befeuern», lässt sich CEO Timo Schmidt-Eisenhart zitieren. Calida macht mit dem Verkauf eine weitere Übernahme der Ära Sulzberger rückgängig.

(awp/gku)