Die Furcht vor einer zweiten Coronavirus-Welle und die wachsenden Spannungen mit den USA bereiten der Kursrally an den chinesischen Aktienmärkten ein vorläufiges Ende.

Die Börse Shanghai büsste am Freitag 1,4 Prozent auf 3403 Punkte ein. Das war der erste Rückgang seit fast zwei Wochen. Der japanische Nikkei-Index gab 0,7 Prozent auf 22.378 Zähler nach.

In den USA wurden zuletzt mehr als 60'000 neue Virus-Fälle binnen eines Tages registriert, so viel wie noch nie. Unterdessen verhängte die Regierung in Washington Sanktionen gegen chinesische Regierungsvertreter. Sie begründete dies mit Menschenrechtsverletzungen gegenüber der Minderheit der Uiguren.

Die den japanischen Aktienwerten stach Sony mit einem Kursplus von zwei Prozent heraus. Der Elektronik-Konzern stieg mit 250 Millionen Dollar bei der Softwarefirma Epic Games ein. Medienberichten zufolge wird der Anbieter des Videospiels «Fortnite» mit insgesamt 17 Milliarden Dollar bewertet.

(reuters/tdr)