Clariant hat den Verkauf der Division Masterbatches an PolyOne unter Dach und Fach gebracht. Die Transaktion im Wert von 1,56 Milliarden US-Dollar war Ende 2019 angekündigt worden.

Der Deal mache nun den Weg frei für eine Sonderausschüttung von 3 Franken je Aktie, erklärte Clariant am Mittwoch in einem Communiqué. Der Stichtag für die Auszahlung sei auf den 7. Juli 2020 festgelegt worden, die Auszahlung erfolge tags darauf.

Investitionen in Innovationen

Das Geld dafür stammt aus dem nun vollzogenen Verkauf der Masterbachtes (Kunststoffgranulat) und dem noch angestrebten Verkauf des Pigmentgeschäfts. Der verbleibende Erlös aus den beiden Transaktionen soll für Investitionen in Innovationen sowie zur Stärkung der Bilanz verwendet werden.

«Mit dieser abgeschlossenen Transaktion unternimmt Clariant einen weiteren bedeutenden Schritt in Richtung eines reinen Spezialchemieunternehmens», lässt sich Konzernchef ad interim Hariolf Kottmann in der Mitteilung zitieren. Mit den künftig drei verbleibenden Kerngeschäften wolle Clariant schneller als der Gesamtmarkt wachsen und eine höhere Rendite erzielen.

«Clariant wird kleiner anstatt grösser»

SZKB-CIO Thomas Heller sagt, wieso die fehlende Grösse für den Chemiekonzern ein Problem sein könnte – und macht Prognosen zu Gold und Nestlé. Mehr hier.

(awp/gku)

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