Rund vier Jahre lang war die Bank of China in der Schweiz tätig. 2012 verkaufte sie ihre Genfer Niederlassung an Julius Bär. Nun macht sie knapp zehn Jahre später ein Comeback, wiederum in der Rhonestadt, wie «Le Temps» erfahren hat und auch das Portal «Finews» meldet.
Die Filiale in Genf soll in erster Linie Rohstoffhandel und Unternehmensfinanzierungen anbieten und zählt bereits 20 Angestellte – die meisten davon kommen offenbar aus China.

Auch die Bewilligung der Finanzaufsicht (Finma) soll schon vorliegen. Nebst der Bank of China sind zwei weitere Grossbanken aus der Volksrepublik in der Schweiz aktiv, und zwar in Zürich: Die China Construction Bank (CCB) und die Industrial and Commercial Bank of China (ICBC).

(mbü)