US-Präsident Donald Trump könnte sich im Handelsstreit mit China auch ein vorläufiges Abkommen vorstellen. Er wolle zwar lieber eine weitergreifende Vereinbarung, sagte Trump am Donnerstag. Aber er würde einen einstweilige Vertrag, wie es wohl von Analysten diskutiert werde, in Erwägung ziehen.

Zuvor hatten sowohl die USA als auch China versöhnlichere Töne angeschlagen. Die Führung in Peking begrüsste die Verschiebung einer Zollerhöhung durch Trump und signalisierte Bereitschaft zur Entspannung. Die Hoffnungen ruhen nun auf dem nächsten hochrangigen Treffen beider Seiten, das für Anfang Oktober in Washington angesetzt ist.

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Schlagabtausch mit Folgen für die Weltkonjunktur

Seit vergangenem Jahr überziehen sich die beiden weltgrössten Wirtschaftsmächte gegenseitig mit Zöllen. Dies bremst die globale Konjunktur. Dem Internationalen Währungsfonds zufolge könnten die Zölle das Wachstum der Weltwirtschaft im kommenden Jahr um 0,8 Prozent schmälern. US-Finanzminister Steven Mnuchin rechnet nicht mit Auswirkungen auf die US-Wirtschaft in dieser Höhe.

(reuters/mbü)