Der Reisedetailhändler Dufry hat im ersten Quartal 2021 weiter stark unter der Coronakrise gelitten. Auch von Januar bis März 2021 wurde in den Läden des Duty-Free-Spezialisten nur ein Bruchteil der üblichen Warenmenge verkauft. Dufry sieht aber bereits erste Anzeichen einer Erholung in Regionen mit fortgeschrittenen Impfkampagnen.

In konkreten Zahlen: Im ersten Jahresviertel 2021 sanken die Verkäufe um 68,0 Prozent auf 460,3 Millionen Franken, wie Dufry am Donnerstag mitteilte. Organisch lag das Minus bis Ende März bei 66,7 Prozent. Die Erwartungen der Analysten wurden damit verfehlt.

Keine konkrete Zielsetzung fürs Gesamtjahr

Angesichts der noch immer grossen Unsicherheiten verzichtet das Unternehmen auf eine konkrete Zielsetzung für das Gesamtjahr. Das Unternehmen hält aber an seinen mit den Jahreszahlen 2020 gegebenen Szenarien fest. In einem Szenario mit einem Umsatzrückgang von 55 Prozent gegenüber dem Vorkrisenniveau von 2019 liege der monatliche Cashabfluss bei rund 40 Millionen Franken, so Dufry. Der «Break-even» würde aber erst erreicht, wenn der Rückgang gegenüber 2019 bei lediglich 40 Prozent läge.

Dank den strukturellen Anpassungen während der Krise geht Dufry dabei davon aus, dass sich der Cashflow schneller erholen wird als der Umsatz. Dabei sieht der Reisedetailhändler bereits erste Anzeichen einer Wiederbelebung der Reisetätigkeiten, die mit Landeneröffnungen in Regionen einhergehe, die mit der Impfkampagnen am weitesten fortgeschritten seien.

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Für den Monat April 2021 gibt Dufry als erste Schätzung aber noch immer einen organischen Rückgang von 70,5 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat im Jahr 2019 an.

(awp/gku)

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