Seit heute Montag steht am Bahnhof Basel der erste Mobility-Tesla bereit. Das Elektroauto ist Teil eines Projekts, in dessen Rahmen Fahrzeuge von Partnerfirmen in die Mobility-Flotte integriert werden. Ein einjähriger Test soll zeigen, ob sich Teslas für Carsharing eignen.

Seit einem Jahr rüstet Mobility Autos von Partnerfirmen mit Carsharing-Technologie aus. Nach dem AGVS (Auto Gewerbe Verband Schweiz) und der Emil Frey AG ist neu ein dritter Partner an Bord: Revendo, ein Basler Unternehmen, das gebrauchte Computer, Smartphones und Tablets zur Wiederverwendung aufbereitet.

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Es stellt einen Tesla zur Verfügung - während sich Mobility um Carsharing-System und Betrieb kümmert. Platziert ist das Tesla Modell S 90 D, eine fünfplätzige Limousine, am Bahnhof Basel.

Ausbau des Angebots möglich

Während des einjährigen Tests will Mobility mehr über das Nutzungsverhalten ihrer Kunden lernen. «Einerseits interessieren uns Daten wie die Zahl an Reservationen oder zurückgelegten Kilometern. Andererseits wollen wir wissen, ob die Nutzer den Tesla im Carsharing-Alltag bedienerfreundlich genug finden», erklärt Mobility-Sprecher Patrick Eigenmann. «Sind wir von der Carsharing-Tauglichkeit des Teslas überzeugt, ziehen wir einen Ausbau des Angebots in Betracht.»

Der Tesla fährt bei Mobility in der Fahrzeugkategorie Premium. Diese kostet 9 Franken pro Stunde und 1.50 Franken pro Kilometer. Keinen Zugriff auf Premium haben Lernfahrer sowie Junglenker unter 25 Jahren.

(gku)