Der deutsche Export hat im vergangenen Jahr einen Dämpfer erhalten. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Freitag stiegen die Warenausfuhren zwar auf einen Rekordwert von 1327,6 Milliarden Euro. Der Zuwachs fiel mit 0,8 Prozent allerdings wesentlich kleiner aus als in den Jahren 2018 und 2017.

Damals hatte es noch ein Plus von 3 Prozent beziehungsweise 6,2 Prozent gegeben. Zum Jahresende 2019 beschleunigten sich die Ausfuhren. Im Dezember gingen Waren im Wert von 98 Milliarden Euro ins Ausland, das waren 2,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Importe legten im Gesamtjahr um 1,4 Prozent auf 1104,1 Milliarden Euro zu.

Insbesondere der Handelskonflikt zwischen den USA und China belastete 2019 die globale Konjunktur und bremste das Wirtschaftswachstum Chinas, worunter Deutschland als grosse Exportnation besonders zu leiden hatte. Für das laufende Jahr erwartete der BGA zuletzt keine durchgreifende Besserung. Zwar gibt es inzwischen eine Teileinigung zwischen Washington und Peking.

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Auch die Gefahr eines chaotischen Brexits ist vorerst vom Tisch. Doch die Probleme sind damit noch nicht gelöst. Für neue Unsicherheit sorgt zudem die schnelle Ausbreitung des Coronavirus insbesondere in China, einem wichtigen Handelspartner Deutschlands.

(awp/mlo)