Beim Arbeitsplatzvermittler WeWork zeichnet sich laut Medienberichten eine Palastrevolution ab. Wie Insider berichten, sollen namhafte Investoren den Rücktritt von CEO Adam Neumann fordern. So mache unter anderem Masayoshi Son, der Chef des grössten Investors Softbank, Druck auf den Chef des einst hochgelobten Startups, schreibt die Nachrichtenagentur «Bloomberg».

An einem Meeting des Verwaltungsrates am Montag dürfte es zum Showdown zwischen Son und dem 40-jährigen Neumann kommen. Die Aufständischen wollen Neumann zum nicht-exekutiven Vorsitzenden degaradieren.

Bewertung eingebrochen

Hintergrund der Probleme ist der gescheiterte Börsengang, der am 17. September kurzfristig auf unbestimmte Zeit verschoben wurde. WeWork muss den Gang aufs Parkett bis Ende Jahr abschliessen um ein Darlehen von 6 Milliarden Dollar zu behalten.

Vergangene Woche war der Börsengang wegen einer massiv gesunkenen Bewertung der Firma auf höchstens 15 Milliarden Dollar verschoben worden. Ein Grund für den Wertverlust sei der Führungsstil von Nemann, hiess es damals aus Investorenkreisen.

Warum Kleinanleger die Finger von We Work lassen sollten

Der Arbeitsplatzvermieter WeWork will noch in diesem Jahr an die Börse. Er soll Dutzende Milliarden Dollar wert sein. Die Analyse einer Übertreibung finden Sie hier.

(gku)