Die grösste US-Bank JP Morgan hat im zweiten Quartal dank florierender Geschäfte im Investmentbanking und sinkender Risikorückstellungen deutlich mehr verdient als noch vor Jahresfrist. Das Geldhaus verbuchte einen Gewinn von 11,9 Milliarden Dollar nach 4,7 Milliarden im Vorjahr, wie es am Dienstag mitteilte. Damit übertraf die Bank die Erwartungen von Analysten.

JP Morgan kamen auch rasant steigende Gebühreneinnahmen aus dem Investmentbanking zugute, die eine schwächere Entwicklung bei Verbraucher-Krediten mehr als wettmachten. Zudem löste das Institut erneut Reserven auf, nachdem es wegen der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr noch seine Risikovorsorge für faule Kredite aufgestockt hatte.