Der Luzerner Aufzug- und Rolltreppen-Hersteller Schindler hat nach Zuwächsen im Auftaktquartal seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr erhöht. Schindler peile nun ein Plus von vier bis sieben Prozent in Lokalwährungen an, bisher war der Konzern von einem Umsatzwachstum von null bis fünf Prozent ausgegangen.

Eine Gewinnprognose will Schindler erst zur der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen geben. «Wir bleiben vorsichtig, zumal das Umfeld weiterhin herausfordernd ist, insbesondere aufgrund des starken Schweizer Frankens, steigender Rohstoffpreise und Preisdruck», erklärte Konzernchef Thomas Oetterli.

Im ersten Quartal sprang der Nettogewinn um 70 Prozent auf 213 Millionen Franken. Der Umsatz legte 6,3 Prozent auf 2,6 Milliarden Franken zu, vor allem weil der Corona-Lockdown in China im Vorjahresquartal auf dem Geschäft gelastet hatte. Schindler will zudem 270 Millionen Franken in ein Effizienz- und Innovationsprogramm investieren.

(reuters/mbü)