Man benötige jetzt eine Perspektive, wie Reisen zwischen den USA und Europa wieder in grösserem Umfang möglich werden könnten, erklärte Vorstandsmitglied Harry Hohmeister laut einer Mitteilung vom Dienstag. Bei sinkenden Corona-Infektionszahlen und steigender Impfquote sei eine vorsichtige Öffnung möglich.

Deutschland benötige eine «Öffnungsperspektive für den Transatlantik», sagte Hohmeister. In den vergangenen zwei Wochen seien auch die Buchungszahlen für USA-Flüge im Sommer zu den Zielen New York, Miami und Los Angeles um bis zu 300 Prozent gestiegen. Ab Juni werde Lufthansa weitere US-Ziele wie Orlando und Atlanta wieder anfliegen.

Einreise kaum möglich

Derzeit gelten beim generellen Einreiseverbot aus dem Schengenraum in die USA nur wenige Ausnahmen für US-Bürger und deren Verwandte, Greencard-Inhaber sowie Diplomaten und Mitarbeiter internationaler Organisationen.

Das Auswärtige Amt rät von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die USA ab. Umgekehrt ist eine Einreise aus den USA nach Deutschland ebenfalls nur in Ausnahmefällen möglich. 

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(reuters/tdr)