Im Interview mit «SonntagsBlick» fordert der Zürcher Wirtschaftsprofessor Ernst Fehr eine Schutzmaskenpflicht zu Stosszeiten. Und er kritisiert das Vorgehen des Bundesrats beim Testen: Es sei amateurhaft, nur diejenigen Personen auf Corona zu testen, die mit Symptomen kämen.

Es brauche repräsentative Zufallsstichproben, um einen aussagekräftigen Überblick über die Verbreitung der Erkrankung in der Bevölkerung zu gewinnen. Natürlich sei auch die Tracing-App wichtig, sagt Fehr. Er ist allerdings skeptisch, ob sie von genügend Personen benutzt wird. Deshalb hält er ein temporäres Obligatorium für prüfenswert.

(mlo)