Der japanische Aussenhandel erholt sich vom Einbruch in der ersten Corona-Welle vor etwa einem Jahr. Im April stiegen die Ausfuhren der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt um 38 Prozent zum Vorjahresmonat, wie aus Regierungszahlen vom Donnerstag hervorgeht. Das Resultat lag über den Analystenerwartungen von im Schnitt plus 30,8 Prozent. Der Anstieg folgt auf einen Zuwachs von 16,1 Prozent im März.

Die Ausfuhren in die USA und nach Europa legten jeweils stark zu. Die Entwicklung sieht allerdings stärker aus, als sie tatsächlich ist, da sie sich auf das extrem niedrige Niveau vor einem Jahr bezieht. Dennoch zeigen die Daten, dass sich der Aussenhandel normalisiert.

Ähnliches gilt für die Einfuhren Japans, die gegenüber dem Vorjahresmonat um 12,8 Prozent stiegen. Im März waren sie um 5,8 Prozent geklettert. Auch die Einfuhren aus den USA und Europa erholten sich.

(awp/gku)