Raiffeisen bleibt Ankeraktionär bei Leonteq. Entgegen früheren Plänen will die Genossenschaftsbank ihren Anteil von 29 Prozent am Derivatespezialisten nicht abbauen.

Ursprünglich wollte Raiffeisen ihre Beteiligung an Leonteq bis auf minimal 19 Prozent abbauen. Die Beteiligung hatte bei der Raiffeisen im Geschäftsjahr 2018 ein Loch von rund 57 Millionen Franken in die Kassen gerissen.

Das Geschäftsmodell ist für Raiffeisen stimmig

Aufgrund der langjährigen Kooperation im Bereich der Emission strukturierter Produkte sei man vom Potenzial Leonteqs überzeugt, erklärte nun Raiffeisen Schweiz am Mittwoch in einem Communiqué. Man stehe auch hinter dem Geschäftsmodell des Finanzdienstleisters.

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Zudem besetzt Raiffeisen ihren vakanten Verwaltungsratssitz bei Leonteq. Leonteq nominiert den von Raiffeisen Schweiz vorgeschlagenen Dominik Schärer für das Aufsichtsgremium. Dieser soll spätestens Ende September an einer ausserordentlichen Generalversammlung gewählt werden.

(sda/mbü)