Russland will zu einem Hauptlieferanten für klimaschonenden Wasserstoff nach Deutschland werden. «Wir sind in engem Kontakt mit deutschen Unternehmen, um bei Wasserstoff auf allen Ebenen zusammenzuarbeiten.»

Dies sagte Russlands stellvertretender Energieminister Pawel Sorokin am Donnerstag beim Branchenforum der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK) in Moskau. «Bei der Herstellung, beim Transport und beim Verbrauch von Wasserstoff.» Deutsche und russische Firmen wollen sich laut AHK für gemeinsame Pilotprojekte zu nachhaltiger Energie stark machen.

Thyssenkrupp und Siemens an Bord

«Russland ist bereits einer der grössten Erdgasexporteure, hat daher die Infrastruktur, um ein Akteur auf dem Gebiet der Wasserstoffenergie zu sein», sagte Markus Schöffel vom Industriekonzern Thyssenkrupp. Die Möglichkeiten, in Russland erneuerbare Energien zu erzeugen, seien ebenfalls «gigantisch». Armin Schnettler von Siemens erklärte, man sei «bereits in Gesprächen über Grossprojekte».

«Wasserstoff kann viel länger ­gespeichert werden»

David Hart berät Regierungen und Firmen in Sachen Wasserstoff. Die Schweiz und ihre Zulieferer könnten aus der Technologie gut Kapital schlagen.

(sda/gku)