Händler erklärten, Sorgen über die weitere Entwicklung der Weltkonjunktur habe den Anlegern die Stimmung vermiest. So legten die Industrieproduktion und die Einzelhandelsumsätze in China jeweils so schwach wie seit rund einem Jahr nicht mehr zu. Dazu komme die Liquiditätskrise beim Immobilienkonzern China Evergrande. Der SMI ermässigte sich um 0,8 Prozent auf 11'996 Zähler und rutschte damit unter die 12'000-Punkte-Marke.

Die Fragezeichen rund um China setzten vor allem den Luxusgütertiteln zu. Richemont verloren 3,8 Prozent, Swatch 3,2 Prozent. Gegen den Branchentrend zogen die Lalique-Titel drei Prozent an. Der Hersteller von Parfums und Glasobjekten kehrte im Halbjahr in die Gewinnzone zurück. Die Aktien des Augenheilkonzerns Alcon rückten 0,6 Prozent vor. Dagegen sackte Credit Suisse um 2,6 Prozent ab. Die Ergebnisse der Grossbank sind stark von der Entwicklung der Finanzmärkte abhängig. Auch der Online-Broker Swissquote geriet unter Druck.

(reuters/kop)