Die Post will damit etwas gegen den "unnötig hellen Nachthimmel" unternehmen, wie sich Marco Geissbühler, Nachhaltigkeitsspezialist bei der Post, in einer Mitteilung von Mittwoch zitieren lässt. Solch intensive Beleuchtungen beeinflussten etwa den Schlaf von Menschen negativ oder bringen die Lebensrhythmen von Tieren durcheinander. Vom Licht angezogene Insekten würden die Orientierung verlieren oder könnten an Erschöpfung sterben.

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Ab dem ersten September werden daher zum einen die 60 grössten Reklamen bereits ab 20 Uhr statt ab 22 Uhr ausgeschaltet. In den Morgenstunden gilt für die Leuchtreklamen ganz Lichterlöschen.

Ums Energiesparen geht es der Post dabei nicht in erster Linie. Sie habe bereits im Jahr 2016 die Mehrheit der Logos mit energieeffizienteren LED-Lampen ausgerüstet. Das Löschen von Leuchtreklamen sei aber ein "Mosaikstein der Post", um einem allfälligen Energiemangel entgegenzuwirken.