Der US-Hersteller von Vans-Schuhen und Timberland-Stiefeln rechnet wegen der durch das Coronavirus verursachten Ladenschliessungen im laufenden Quartal mit Umsatzeinbussen von mehr als der Hälfte. «In den ersten zehn Monaten des Fiskaljahres 2019/2020 hat unser Unternehmen Ergebnisse erzielt, die über unseren langfristigen Wachstumszielen liegen. Dann veränderte sich die Welt für uns alle wegen COVID-19», sagte VF-Corp-Chef Steve Rendle.

Davon seien auch die Lieferanten betroffen, ferner würden viele Werke mit reduzierter Kapazität arbeiten. Für das im März beendete vierte Quartal des Geschäftsjahres 2019/20 meldete das Unternehmen einen Nettoverlust von 483,8 Millionen Dollar, verglichen mit einem Gewinn von 128,8 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum.

Der Konzern verzichtet auf eine Prognose

Der Nettoumsatz sank um etwa zwei Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar und lag damit unter den Analysten-Schätzung von 2,28 Milliarden Dollar. VF-Corp gab keinen Ausblick auf das aktuelle Geschäftsjahr 2020/2021.

Der Modekozern hat seinen Geschäftsitz im US-Bundesstaat Colorado. Der Konzernsitz befindet sich im Tessin.

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(reuters/mbü)