Das neue «HSG Spin-Off Barometer» deutet an, wie sich die Corona-Krise bislang unter Startups ausgewirkt hat. Die Befragung ergab:

  • 43 Prozent mussten Geschäftseinbussen hinnehmen,
  • 5 Prozent konnten die Geschäftstätigkeit steigern.
  • 7 Prozent mussten Mitarbeitende entlassen,
  • 20 Prozent rekrutierten zusätzliche Mitarbeitende.
  • Für 43 Prozent der Neugründungen ergaben sich aus der Krise neue Möglichkeiten;
  • 27 Prozent führten eine Anpassung des Geschäftsmodells durch.

Das Barometer erfasst Unternehmen, die aus dem Umfeld der Universität St.Gallen gegründet wurden. Derzeit sind 148 Unternehmen mit dem Label «HSG Spin-off» versehen; an der Umfrage beteiligten sich 40 Firmen.

Digital, digitaler

Es zeigte sich, dass nur 12 Prozent der Startups von der Krise nicht betroffen waren. Die am häufigsten genannte Auswirkung war der Rückgang des Verkaufsvolumens (60 Prozent), die häufigste Massnahme zur Anpassung an die Krise stellt Homeoffice dar. Mehr als jedes vierte Startup passte sein Geschäftsmodell an.

Allerdings: 43 Prozent der Neugründungen deuteten auch neue Möglichkeiten und Chancen an. Die meisten Startups begannen, sich mehr auf digitale Lösungen zu konzentrieren (Online-Marketing, Online-Vertrieb usw.).

Die erfassten Spin-offs sind vor allem in Software und Internetdiensten tätig – dann folgen die Felder Beratung, Nahrungsmittel/Getränke, Gesundheit, Tourismus, EdTech, Mode, E-Commerce und Automobil. 

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(rap)