Unter einer neuen Vereinbarung zwischen den Regierung in Seoul und Washington will sich Südkorea stärker als bislang an den Kosten der Stationierung der US-Streitkräfte im Land beteiligen. Das Abkommen spiegele das Engagement des neuen US-Präsidenten Joe Biden wider, demokratische Allianzen auf der ganzen Welt neu zu beleben und zu modernisieren, sagte eine Sprecherin des südkoreanischen Aussenministeriums.

In dem Land sind etwa 28'500 US-Soldaten zur Abschreckung gegen Nordkorea stationiert. Die Verhandlungen zwischen den beiden Ländern waren nach dem Auslaufen des zuvor geltenden Übereinkommens Ende 2019 ins Stocken geraten: Der frühere US-Präsident Donald Trump wies das Angebot Südkoreas zurück, 13 Prozent mehr zu zahlen, insgesamt etwa 1 Milliarde Dollar pro Jahr. Er forderte einen Beitrag von 5 Milliarden Dollar.

(reuters/gku)