Die Fluggesellschaft Swiss wird ab Juli wieder die Strecke Zürich-Genf bedienen. Damit sollen Passagiere ab Genf wieder einen Zugang zu Interkontinental-Flügen ab Zürich erhalten.

Im Juli und August seien zwölf wöchentliche Flüge geplant, in den Monaten September und Oktober 21, teilte die Airline am Montag mit.

Die Lufthansa-Tochter wird, wie früher angekündigt, ihren Flugplan bis im Herbst weiter hochfahren. Nun nennt die Fluggesellschaft konkret die Ziele, welche zusätzlich wieder angeflogen werden.

Ab Zürich etwa wird die Swiss im Juli zwölf neue Europastrecken aufnehmen, erklärte die Airline. Und ab Genf nehme die Swiss 24 weitere Europastrecken wieder in ihr Programm auf, darunter zahlreiche touristische Ziele im Süden Europas.

Auf der Langstrecke werde die Swiss ab Zürich insgesamt 13 Destinationen bedienen und im Oktober 18. Neu wieder ins Programm aufgenommen würden São Paulo (Brasilien), Shanghai (China), Montreal (Kanada) und Tel Aviv (Israel).

Bis zum Ende des Sommerflugplans will die Swiss damit wieder 85 Prozent der Destinationen, die vor der Coronapandemie im Flugplan gewesen sind, anfliegen. Allerdings weniger häufig als noch vor der Krise: Vorerst würden erst 1400 Flieger pro Woche in Zürich oder Genf abheben - 60 Prozent weniger als vor der Corona-Krise.

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Auch die Swiss-Muttergesellschaft Lufthansa hat ihre Pläne bis im Herbst konkretisiert und den Flugplan bis zum 24. Oktober bekanntgegeben. Demnach will sie bis dann wieder mehr als 380 Flugzeuge einsetzen. Das entspricht der Hälfte aller Flugzeuge der Gruppe. Im Juni wurden erst rund 180 Flugzeuge der Lufthansa eingesetzt.

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«Die Nachfrage steigt, kurz- und auch langfristig», sagte Lufthansa-Geschäftsleitungsmitglied Harry Hohmeister. Bis Ende Oktober solle wieder über 40 Prozent des Vorkrisenprogramms angeboten werden und 70 Prozent der Langstreckenziele sowie 90 Prozent der Kurz- und Mittelstreckendestinationen wieder angeflogen werden.

(awp/mlo)