Der Genfer Bankensoftwarehersteller Temenos ist auch im Geschäftsjahr 2019 schnell gewachsen. Einen starken Anstieg verzeichnete das Unternehmen nicht zuletzt auch bei seinem Cloud- und Software-as-a-Service-Geschäft (SaaS).

Im Gesamtjahr 2019 erzielte das Softwarenhaus einen Umsatz von 980,6 Millionen Dollar, ein Anstieg von 17 Prozent, wie einer Temenos-Mitteilung vom Mittwoch zu entnehmen ist. Vom Gesamtumsatz machte des Geschäft mit Software-Lizenzen 445,0 Millionen Dollar (+29 Prozent) aus, der weitere Umsatz entfiel auf Unterhalt und Dienstleistungen

Der Betriebsgewinn erhöhte sich im vergangenen Jahr um 20 Prozent auf 317,9 Millionen Dollar. Die Aktionäre erhalten nun eine um 10 Rappen angehobene Dividende von 85 Rappen pro Aktie.

Neue Verträge in Asien und in Europa

Im Software-as-a-Service-Geschäft (SaaS) habe Temenos auch im vierten Quartal einen starken Anstieg der Nachfrage erlebt: Neue Verträge seien sowohl in Asien wie auch in Europa gezeichnet worden. Das Unternehmen habe unter anderem über die strategische Partnerschaft mit Google Führerschaft in der «Cloud» gezeigt, wird CEO Max Chuard in der Mitteilung zitiert. Das Unternehmen habe ausserdem die Integration des US-Unternehmens Kony abgeschlossen.

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Im vierten Quartal Umsatz (Non-IFRS) alleine erhöhte Temenos den Umsatz um 22 Prozent auf 309,6 Millionen US-Dollar. Der operative Gewinn (EBIT) für das Schlussquartal belief sich auf 116,2 Millionen Dollar (+19 Prozent). Mit den vorgelegten Zahlen hat Temenos die Markterwartungen beim Umsatz in etwa erreicht, bei den Gewinnzahlen lag das Unternehmen am oberen Ende der Schätzungen.

(awp/gku)