Kuba hat im vergangenen Jahr Zigarren im Wert von 531 Millionen US-Dollar (489 Mio Euro) verkauft. Damit stieg der Absatz um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie der Monopolist Habanos S.A. am Montag zum Auftakt des Zigarren-Festivals in Havanna mitteilte.

Die wichtigsten Märkte waren im vergangenen Jahr Spanien, China, Frankreich, Deutschland und Kuba. Zigarren gehören zu den wichtigsten Exportgütern der sozialistischen Karibikinsel.

Staatsmarken Cohiba, Montecristo und Romeo y Julieta

Habanos S.A. ist ein Joint Venture des kubanischen Staatsbetriebs Cuba Tabacos und dem britischen Konzern Imperial Tobacco. Das Unternehmen vertreibt seine Marken Cohiba, Montecristo und Romeo y Julieta in rund 150 Ländern.

53 Prozent der Exporte gingen 2019 nach Europa, gefolgt von Lateinamerika und Kanada mit 18 Prozent, dem Mittleren Osten und Afrika mit 15 Prozent und Asien mit 14 Prozent. Der wichtigste Zigarrenmarkt USA ist wegen des Handelsembargos für die Kubaner aber noch immer tabu.

So sprach Fidel Castro über die Wirtschaft

Rede von Fidel Castro auf der Abschlusssitzung des 4. Internationalen Ökonomentreffens im Palast der Konventionen in Havanna am 15. Februar 2002. Mehr hier.

(sda/gku)