Phyisch wird das prestigeträchtige Branchentreffen «Watches and Wonders» in Genf 2021 nicht stattfinden. Die Veranstaltung vom 7. bis 13. April kommenden Jahres wird rein virtuell über die Bühne gehen. Obwohl bis zum Start des Events noch fünf Monate Zeit sind, befand das Organisationskomitee die Planungssicherheit für ungenügend, hiess es in einer Mitteilung. Die Ungewissheiten infolge der Corona-Pandemie hätten diese Entscheidung erforderlich gemacht, in enger Abstimmung mit den Ausstellern.

Die Uhren des kommenden Jahres werden darum digital präsentiert auf watchesandwonder.com. Die Veranstaltung, die einst als Genfer Uhrensalon SIHH firmierte, hatte bereits im Vorjahr prominente Aussteller für sich gewinnen können. Zu ihnen zählen 2021 Patek Philippe, Rolex und andere.

Viele der teilnehmenden Traditionsmarken zeigten ihre Uhren früher auf der Baselworld, deren Ende nach einem Exodus der Teilnehmer dieses Frühjahr besiegelt wurde.

Auch 2020 musste die Genfer Uhrenmesse ins Digitale zügeln, da der Termin mitten in den Lockdown gefallen wäre.

Zehn Thesen zur Krise der Uhrenbranche

(me)

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