Kuba hat trotz des verschärften US-Handelsembargos und einer sich verschlechterten Geldknappheit noch ausländische Investitionen im Wert von 1,7 Milliarden Dollar angezogen. Dies sagte Handelsminister Rodrigo Malmierca am Mittwoch (Ortszeit) in Havanna.

Den Angaben von der Pressekonferenz auf der Jahreshandelsmesse zufolge seien seit Oktober des vergangenen Jahres 25 Investitionsprojekte vereinbart worden - verglichen mit 40 im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

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In Kuba fehlt es an allem

Neben dem Konflikt mit den USA habe Kubas Wirtschaft in den vergangenen Jahren auch an Attraktivität verloren, da sie aufgrund des Wegfalls des wichtigsten Verbündeten Venezuela und eines daraus resultierenden Rückgangs der Subventionen in eine Krise geraten sei. Im vergangenen Jahr fehlte es an allem - von Kraftstoff bis zu Medizin und bestimmten Lebensmitteln.

(sda/gku)